Ausbildung

Im April 2016 starteten Anton und ich mit der Ausbildung im Bereich der tiergestützten Therapie unter Anleitung geschulter Fortbilder, um noch mehr zum Therapiebegleithunde-Team zusammen zu wachsen und weitere Ideen zu Antons Einsatzbereichen in der Schule zu entwickeln.
Wir versprachen uns davon, dass wir neue pädagogische und therapeutische Herangehensweisen zu den Schülerinnen und Schülern (SuS) entdecken. Dabei kamen die Trainingserfolge und pädagogischen Zugänge dem Förderzentrum Ost und der Schülerschaft vor Ort zugute.
Die Ausbildung fand in der Familienbildungsstätte in Mönchengladbach statt, über einen Zeitraum von
ca. 7 Monaten (jeweils an Wochenenden mit insgesamt 14 ganztägigen Fortbildungseinheiten; 140 Stunden) und belief sich auf Kosten von 1700,- €.
Wir haben inzwischen alle Fortbildungswochenenden und die Abschlussprüfung absolviert und erfolgreich bestanden.

           

Innerhalb der Module erbringt man regelmäßig theoretische und praktische Übungsanteile (Hausaufgaben). Die Ausbildung schließt man mit theoretischen Prüfungsanteilen (Klausur) für die/den Hundehalter/in, gemeinsamen praktischen Anteilen mit Anton (Filmsequenz) und einer praktischen Arbeit (Ausarbeitung) ab.
Anton hat dabei eher den praktischen Teil übernommen und mich lernen lassen – in der Zeit hat er mehrere  Nickerchen gemacht oder sich um Aufmerksamkeit bemüht, gerne indem er auf den Schoß kletterte, die Sicht auf den PC verdeckte oder mich vom Lernen abhielt.
Neben dem Schullalltag und seinen immer wieder sich verändernden Anforderungen war die Ausbildung eine anspruchsvolle, zeitaufwändige und arbeitsintensive Aufgabe, die sich aber am Ende ganz sicher auszahlen wird.
Wir freuen uns schon auf viele tolle Einsätze mit Schülerinnen und Schülern!!
Und damit wir immer auf dem neusten Stand sind, haben wir direkt ein Wochenende später eine Fortbildung für LehrerInnen besucht und sind in den kollegialen Austausch bezüglich des Hundeeinsatzes in Klassen und Kleingruppen getreten:

Vor Beginn haben wir uns mit unserer Projektidee bei der Sparkasse beworben, wurden ausgewählt und bekommen eine tolle finanzielle Unterstützung für unsere Ausbildung, die wir mit unserem Schulhund-Kollegen Bacon teilen möchten.

Rheinische Post vom 13.01.2016

Kreis Viersen
Anschub für viele tolle Projekte im Kreis

Sparkasse

Vertreter von 37 Vereinen und Einrichtungen im Kreis Viersen erhielten aus der Hand von Sparkassen-Chefin Dr. Birgit Roos (2.v.l.) und Landrat Dr. Andreas Coenen (li.) insgesamt 250.000 Euro. Foto: Busch
Von Birgitta Ronge
Kreis Viersen Ein Weihnachtsgeld von insgesamt 250.000 Euro hat die Sparkasse Krefeld an 37 Vereine und Einrichtungen im Kreis Viersen verteilt. Von dem Geld finanzieren die Vereine Projekte, die ohne Spenden kaum möglich wären.
Vierbeiner Anton war der Star bei der traditionellen Spendenvergabe der Sparkasse Krefeld im Kreis Viersen. Der anderthalbjährige Rüde soll sein Frauchen, Lehrerin Claudia Funke, im Unterricht am Förderzentrum West in Amern unterstützen. Für die „tiergestützte Pädagogik“ möchte Funke mit Anton eine Ausbildung machen. „Soll ich dir das geben?“, witzelte Landrat Dr. Andreas Coenen, hielt dem Hund kurz den Umschlag mit der Spende hin und gab ihn dann doch an Funke und Elke Bremer, die für „Lernen Fördern – Kreisverband zur Förderung Lernbehinderter Viersen“ das Geld nahmen, das bei der Finanzierung von Antons Ausbildung helfen soll.
Insgesamt stellten Vertreter von 37 Vereinen und Einrichtungen im Kreis Viersen bei der Spendenübergabe viele tolle Projekte vor, die ohne Hilfe kaum zu finanzieren wären. Umso mehr dankten die Vereinsvertreter Sparkassenchefin Dr. Birgit Roos und Landrat Dr. Andreas Coenen, die ihnen die Spenden übergaben.
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