Hygieneplan

Einleitende Worte
Der Schulhund Anton wird im Rahmen der Tiergestützen Pädagogik am Förderzentrum Ost – Hauptstandort Gereonstraße 82, Viersen (vier Schulstandorte) eingesetzt und durch ihre Halterin ab April 2016 entsprechend ausgebildet. Die Ausbildung zum Schulhund findet bei der Familienbildungsstätte Mönchengladbach statt und wird durchgeführt von Katrin Meyer (Dipl. Sozialarbeiterin) und Rita Huber (Hundetrainerin).
Der Einsatz von Anton soll die Arbeit der Lehrkräfte u.a. in den Bereichen Emotionalität und Soziales Lernen, Lern- und Arbeitsverhalten, Sprache und Kommunikation positiv untermauern. Vorhandene Ressourcen sollen unterstützt und Lernprozesse initiiert werden. Der Hygieneplan hat das Ziel, eine mögliche Infektionsübertragung zu minimieren.
Rechtliche Absicherung
– §36 Infektionsschutzgesetz
– BGV C8 (UVV Gesundheitsdienst)
– §41 und §46 Allgemeine Schulordnung
– Zustimmung durch die Schulleitung, Mehrheit der Lehrerkonferenz
– Information der Lehrkräfte, Eltern, Schülerschaft und weiterem Personal
– Hygieneplan
Folgende Unterlagen sind stets einzusehen:
– Tierärztliches Gesundheitsattest
– Impfausweis
– Entwurmungsnachweise
– Versicherungsnachweis
– Steuernachweis
– Sachkundenachweis
Anton als Schulhund
Der Schulhund Anton wurde speziell nach seinen Merkmalen danach ausgesucht, dass Verletzungen der Schülerinnen und Schüler (SuS) (weitgehend) auszuschließen sind. Der Golden-Retriever gilt als eine besonders ausgeglichene Rasse, die auf Alltagssituationen mit Gelassenheit reagiert, freundlich und sehr familien- bzw. personenbezogen ist.
Bereits bei den Züchtern wurden Wesensmerkmale und Verhalten von Anton genauestens beobachtet. Anton hat einen ausgeprägten Spieltrieb, Freude in der Begegnung mit Kindern und Jugendlichen und zeigt einen großen Lernwillen.
Er kann sich gut auf die Gegebenheiten des Schulalltags einstellen. In Pausensituationen nutzt er die Zeit zur Bewegung, in der Klasse oder im Büro sucht er seine Ruhephasen.
Die Regeln im Umgang mit einem Schulhund wurden von der Besitzerin in allen Klassen thematisiert. Zusätzlich zur mündlichen Klärung von Regeln, Bedürfnissen und einem adäquaten Umgang mit dem Hund liegen die Regeln den Unter- und Mittelstufenklassen in bildlicher und schriftlicher Form (Plakat), in der Oberstufe ausschließlich in schriftlicher Form vor. Der Inhalt der Regeln wird regelmäßig wiederholt.
Zugangsbeschränkungen
Der Schulhund hat keinen Zugang zur Schulküche/ Mensa und zu Fachräumen (Werkraum, Malerraum, Turnhalle).
In Form einer schriftlichen Elterninformation wurden Allergien und Ängste der Schülerinnen und Schüler im Vorfeld abgefragt. Der Kontakt mit SuS mit bekannter Hundeallergie wird vermieden.
Reinigung und Desinfektion
– Den SuS und Lehrkräften ist die Bedeutsamkeit der Hygiene bekannt (Regelplakate).
– Bei Kontakt mit dem Schulhund ist besonders auf das regelmäßige Waschen der Hände zu achten.
Nach dem Spielen/ Streicheln des Hundes und vor Einnahme von Nahrung müssen alle Beteiligten sofort
ihre Hände und ggf. Unterarme mit Reinigungsmitteln säubern.
– Die Anwesenheit des Schulhundes führt zu keiner Änderung der üblichen Desinfektionszyklen.
– Die Nassreinigung des Klassenraumes durch das Reinigungspersonal ist nach Einsatz des Hundes
gewährleistet.
– Bodenmatten, in denen sich Hundehaare sammeln, wurden entfernt.
– Desinfektionsmittel sowie geeignete Materialien zur Entfernung von Ausscheidungen sind vorhanden und
werden von den Besitzerinnen bereit gehalten.
– Wasser-/Futternapf, Spielzeuge, Decken etc. werden in einem getrennten Schrank aufbewahrt und
regelmäßig gereinigt.
– Der Hund lebt privat bei der o.g. Besitzerin mit Familienanbindung, hat ausreichend Kontakte zu
Menschen und Hunden (Sozialtraining), wird mit allen möglichen Alltagssituationen konfrontiert und zum
Grundgehorsam erzogen.