Voraussetzungen

Neben meiner Entscheidung, mir einen Hund zu zu legen, wurde Anton auch speziell für den Einsatz am Förderzentrum ausgewählt und ich möchte ihn entsprechend ausbilden.
Im Schulalltag befürworte ich seinen Einsatz in einigen wenigen Klassen, um eine Überforderung und Anstrengung des Tieres zu vermeiden. Darüber hinaus wird er ausschließlich im Team gemeinsam mit mir eingesetzt.
Im kommenden Schuljahr wechseln Anton und ich an das Förderzentrum Ost im Kreis Viersen. Dort übernehme ich die Aufgaben einer Konrektorin und Anton und ich sind demnach zuständig für vier Schulstandorte. Wir sind sehr gespannt auf alles Neue, nicht nur für mich ändern sich die Aufgaben, auch Antons Einsatz muss neu geplant werden. Darüber werden wir berichten.

Am vorherigen Förderzentrum unterstützten uns zwei Schulhunde im Alltag mit den Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen: Anton hält sich vorwiegend im Verwaltungsbereich und im Klassenraum der Oberstufe 1 auf, während Bacon Schulhund einer Mittelstufenklasse war. Außerdem begleitet er seine Besitzerin zeitweise in Englischstunden in der Oberstufe. Die Hunde können in Pausenzeiten rund um das Schulgelände ausgeführt werden und im schuleigenen Garten ihrem Bewegungsdrang und ihrer Spielfreude nachkommen.
Während Bacon täglich am Schulleben teilnimmt, begleitet Anton sein Frauchen nur an ausgewählten Tagen, an denen sich die Besitzerin weitestgehend am Schulstandort aufhält und nicht zu anderen Terminen außerhalb der Schule fährt. Damit wird umgangen, dass er im Auto oder ohne Besitzerin in der Schule verbleiben muss – Stress wird vermieden.
Beide Hunde bewegen sich in der Unterrichtszeit an der Leine über das Schulgelände und durch die Flure. In den Klassenräumen laufen sie frei herum und nehmen Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern auf, ebenso im Verwaltungstrakt, solange keine Besucher anwesend sind. Auszeiten und Rückzugsmöglichkeiten müssen gegeben und von allen respektiert werden.